Die Hörsamkeit innerhalb der Räumlichkeiten der Waldschule wird nach der Norm DIN 18041 berechnet.
Als Anforderungsprofil wird die Nutzung als Unterrichtsraum mit Optimierung auf Sprachverständlichkeit
gewählt (im Gegensatz zur Optimierung auf optimalen musikalischen Klang).
Zudem werden die erhöhten Anforderungen nach der sog. Einzelfallbetrachtung der DIN 18041 angesetzt,
da es sich bei den zu unterrichtenden Personen um solche mit erhöhtem Bedürfnis nach guter
Sprachverständlichkeit handelt. Dies ist z.B. der Fall bei Zuhörern mit Sprach- und
Sprachverarbeitungsstörungen sowie Konzentrations- bzw. Aufmerksamkeitsstörungen.
Der sich so ergebende Korridor für die Nachhallzeit, eingerahmt durch Minimal- und Maximalwerte
über das raumakustisch zu betrachtende Spektrum von 125Hz bis 4kHz, stellt den Spielraum für die
optimale Hörsamkeit innerhalb der Räumlichkeiten dar.
Dieser Korridor soll v.a. durch die richtige Auswahl der Unterdecke (Akustikdecke) erreicht werden.
Eine Optimierung mittels Modifikation der Wandflächen ist nicht sinnvoll, da zum einen nicht ausreichend
Fläche zur Verfügung steht und zum anderen Grundfläche verloren geht.